In fast jedem Betrieb steckt das wichtige Wissen verstreut: in PDFs, im SharePoint, in alten E-Mails, in den Köpfen einzelner Leute. Das ist branchenübergreifend der Use-Case mit dem schnellsten spürbaren Nutzen – deshalb taucht er bei Maschinenbau, Logistik und Handel gleichermaßen auf (siehe Tag dokumente).
Wie es funktioniert (RAG, kurz erklärt)
Dokumente aus den vorhandenen Systemen werden eingelesen und in kleine, durchsuchbare Stücke zerlegt.
Auf eine Frage hin werden genau die passenden Stücke herausgesucht – nicht das ganze Archiv, sondern das, was zur Frage gehört.
Das Sprachmodell formuliert die Antwort auf Basis dieser Fundstellen – idealer weise mit Verweis auf das Quelldokument, damit man nachprüfen kann.
Warum gerade hier anfangen
Der Nutzen ist sofort spürbar (Suchzeit sinkt drastisch), das Risiko überschaubar, und der Use-Case lässt sich klein starten – ein Abteilungs-Wissensspeicher reicht als Pilot. Wichtig: Antworten mit Quellen ausgeben lassen, sonst sind Halluzinationen schwer zu erkennen.
Stolperfallen
Müll rein, Müll raus: Veraltete oder widersprüchliche Dokumente liefern schlechte Antworten. Eine kurze Aufräum-Runde vor dem Start zahlt sich aus.